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Kategorie: News

Emser Tambouren mit neuem Sektionsleiter

Emser Tambouren mit neuem Sektionsleiter

Mit einer „standing ovation“ wurde Sektionsleiter Andri Seglias an der 87. Generalversammlung des Tambourenvereins Domat/Ems vom letzten Freitag verabschiedet. Er sei mit Leib und Seele Sektionsleiter gewesen, betonte Seglias, der nun die musikalische Leitung des Vereins nach acht Jahren in jüngere Hände legt. Während seiner Amtszeit konnte er das musikalische Niveau des erfolgreichen Traditionsvereins halten oder gar noch ausbauen, insbesondere führte er im Rahmen eines neuen Ausbildungskonzepts auch Einzellektionen für den Nachwuchs ein. Deren Auswirkungen zeigten sich eindrücklich an den ausgezeichneten Resultaten der beiden letzten Ostschweizerischen Jungtambourenwettspiele.

Als neuer Sektionsleiter wurde einstimmig der 25-jährige Tamino Weggler gewählt. Der in Domat/Ems aufgewachsene Weggler begann seine Trommellaufbahn beim Tambourenverein mit acht Jahren, inzwischen konnte er in Einzelwettbewerben und mit dem Verein schon verschiedene Erfolge feiern, er war auch mehrere Jahre in der Nachwuchsausbildung und als Jungtambourenleiter aktiv. Nach der Ausbildung zum Militärtambour begann Weggler sein Wirtschaftsstudium in Basel, wo er nach einem Engagement bei der bekannten Trommelgruppe „Top Secret“ seit einigen Jahren zum Stamm der Show-Trommelgruppe „Stickstoff“ gehört. Weggler bezeichnet sich auch als „singer-songwriter“, kürzlich hat er eine CD veröffentlicht.

Ralf Caviezel wurde für ein weiteres Jahr als Vereinspräsident bestätigt, doch sind verschiedene Wechsel im Vereinsvorstand zu verzeichnen: Dylan Puser löst Bruno Fetz als Vizepräsident ab, Rolf Joos übernimmt von Martina Canetg das Aktuariat und Patrick Brot folgt Ralf Branger als Materialverwalter. Als Tambourmajor für die kirchlichen Feste 2019 wurde Reto Weibel gewählt.

Im bevorstehenden Vereinsjahr 2019 finden keine grossen Wettspiele statt, hingegen sind bereits zahlreiche Auftritte vorgesehen, zudem ist eine umfassende Neuinstrumentierung für den Nachwuchs in Planung.

Bildlegende:
Andri Seglias (links) übergibt die musikalische Leitung des Tambourenvereins Domat/Ems an Tamino Weggler

Emser Jungtambouren ertrommeln Spitzenplätze

Emser Jungtambouren ertrommeln Spitzenplätze

Zwei Sektionssiege in den Kategorien S1 und S2 sowie 12 Einzelauszeichnungen, inklusive ein Kategoriensieg, sind das äusserst erfolgreiche Fazit der 27 Emser Jungtambouren an den 39. Ostschweizerischen Jungtambourenwettspielen von diesem Wochenende in Wil SG. 

In der höchsten Sektionskategorie S1 konnten sich die von Andri Seglias geleiteten Jungtambouren gegenüber dem letzten Fest in Horgen nochmals um einen Rang verbessern und wurden somit Festsieger. Nachgedoppelt hat die von Tamino Weggler geleitete Nachwuchsgruppe, welche ihren letztmaligen Sieg in der Kategorie S2 bestätigen konnte. Somit belegen die Emser in beiden Sektionswettbewerben mit jeweils mindestens 2 Punkten Vorsprung den Spitzenplatz!

In den Einzelwettspielen standen bereits am Samstagabend vier Emser als Finalteilnehmer in den Kategorien T1 und T2 fest, nämlich Leandro Spescha, Livio Niedermann, Armando Altherr und Gian Kressig. In der jüngsten Kategorie T3 konnte sich Gion Elia Huonder sogar als Sieger feiern lassen. Insgesamt wurden 12 Zweige errungen.

Die erfolgreichen Emser Jungtambouren wurden am Sonntagabend am Bahnhof Domat/Ems empfangen. Zahlreiche Fans, die Musica, Fahnendelegationen, sowie Vertreter der Bürger- und Politischen Gemeinde liessen sich dabei nicht vom heftigen Platzregen einschüchtern.


Emser Jungtambouren mit Auszeichnung:


Sektion Kat 1: 1. Rang und Festsieger (Leitung Andri Seglias)


Sektion Kat. 2: 1. Rang (Leitung Tamino Weggler)


Resultate Einzelwettspiel

T3:                         1. Huonder Gion Elia, 20. Valier Yannick


T2 Final:              5. Altherr Armando, 10. Kressig Gian


T2 Vorrunde A:  8. Frischknecht Silvan, 9. Federspiel Janin, 10. Huonder Emanuel
T2 Vorrunde B: 12. Cavegn Simon, 16. Coray Gian-Marco


T1 Final:               4. Niedermann Livio, 8. Spescha Leandro


T1 Vorrunde B:    7. Brot Patrick


Siegerbilder:


Emser Jungtambouren trommeln in Wil

Emser Jungtambouren trommeln in Wil

27 Juniorinnen und Junioren des Tambourenvereins Domat/Ems reisen an diesem Wochenende vom 22./23. September an die 39. OTV-Jugendwettspiele in Wil SG, um sich im Sektionswettspiel und drei Einzelkategorien mit den Jungtambouren der Ostschweiz zu messen.

 

Am Samstag werden die Einzelwettspiele ausgetragen, die ersten Bündner starten bereits um 11 Uhr. Das erste Drittel erhält den begehrten Zweig, wobei sich die Besten der beiden obersten Stärkeklassen abends ab 18.45 noch in einem Finaldurchgang messen.

 

In den Sektionswettspielen vom Sonntagmorgen treten die Emser mit zwei Gruppen an. Unter der Leitung von Andri Seglias trommeln die älteren Jungtambouren in der höheren Kategorie S1, in der sie letztmals in Horgen den zweiten Rang erreichten. Sie spielen nebst den einheitlich vorgeschriebenen Grundlagen die Kompositionen „Ueli“ und „By Land and Sea“. Die von Tamino Weggler geleitete Nachwuchsgruppe tritt in der Kategorie S2 als Titelverteidiger an, sie spielen „Cabriole“ und „Bambino“.

 

Am Sonntagabend findet am Bahnhof Domat/Ems um 18.00 Uhr der traditionelle Empfang statt, mit anschliessendem Marsch durch das Dorf zum Term Bel. Schlachtenbummler sind am Wettspiel und beim Empfang herzlich willkommen.

Wettspielzeiten der Emser Gruppen am Sonntag, 23.09.18 in Wil:
Sektion 2: 10.03 Uhr Jury 3 (Oberstufe Sonnenhof); 10.23 Uhr Jury 2 (Kath. Pfarreizentrum); 10.43 Uhr Jury 1 (Stadtsaal). Sektion 1: 11.05 Uhr Jury 3; 11.25 Uhr Jury 2; 11.45 Uhr Jury 1.

 

 

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Bildlegende:
1) Die älteren Emser Jungtambouren starten in Wil unter der Leitung von Andri Seglias in der höchsten Sektionsklasse.

2) Die von Tamino Weggler geleitete Nachwuchsgruppe tritt in der Kategorie S2 zur Titelverteidigung an

Bild und Text: Beat Wittwer

Emser Tambouren eidgenössisch in der Spitzengruppe

Emser Tambouren eidgenössisch in der Spitzengruppe

Am vergangenen Wochenende trafen sich im freiburgischen Städtchen Bulle über 2500 Tambouren und Pfeifer zum 27. „Eidgenössischen“. Als einzige Bündner Sektion beteiligte sich auch der Tambourenverein Domat/Ems in verschiedenen Wettspielkategorien.

Im Sektionswettspiel der höchsten Kategorie erreichten die Emser den ausgezeichneten sechsten Rang in der äusserst starken Spitzengruppe. Zum Podestplatz fehlten lediglich 1.2 Punkte. Unter der Leitung von Andri Seglias überzeugten die 23 Emser Tambouren mit den drei Kompositionen „Parampampoli“, „Happy Landing“ und „Intus“. Dass der vor vier Jahren in Frauenfeld erspielte vierte Rang in Bulle nicht gehalten werden konnte, lag keineswegs an einer geringeren musikalischen Qualität der Emser Vorträge, die wiederum in den höchsten Bewertungsbereichen lagen. Hingegen sind nun mit Möhlin und Näfels zwei weitere Vereine in die Spitzengruppe vorgestossen. Nach dem letztmaligen sechsten Rang konnte sich Ryburg Möhlin nun in Bulle mit klarem Vorsprung zum Schweizer Meister küren lassen. Diesen Erfolg verdanken sie auch der Komposition „Ranasca“, benannt nach der Emser Alp oberhalb Panix und anlässlich des Eidgenössischen 2014 für die Emser Tambouren komponiert. Möhlin stellte zudem auch die Festsieger in den höchsten Einzelkategorien der Senioren (Stefan Freiermuth) und der Junioren (Jerome Kym).

Bei den Einzelwettspielen erspielten sich vier Emser die begehrte Kranzauszeichnung. Tamino Weggler erreichte in der Vorrunde der höchsten Kategorie T1 den 15. Rang, in der Kategorie T2 stiess Corsin Federspiel gar in die Finalrunde vor und sicherte sich den 6. Rang, in der Vorrunde T2 belegten Jonas Willi den 5. und Fabian Casanova den 9. Rang. Mehrere Emser verpassten die Kranzplätze nur äusserst knapp.

Am Sonntagabend wurden die „Schumbraders“ in Domat/Ems von einer grossen Fangemeinde, der Musica und Fahnendelegationen sowie Behördenvertretern empfangen. Beim abschliessenden Auftritt im Mehrzwecksaal Tircal würdigten Gemeindepräsident Erich Kohler, Bürgerratspräsident Theo Haas sowie Vereinspräsident Ralf Caviezel die Leistungen der Emser Festteilnehmer.

 

 

Spitzenplätzte Sektion S1: 1. Ryburg Möhlin 120.9 Punkte, 2. Edelweiss Erschmatt 119.1 P., 3. Laupersdorf-Thal 118.4 P., 4. Fürstenland Gossau 118 P., 5. Näfels 117.6 P. , 6. Domat/ Ems 117.2 P.

Bündner mit Kranzauszeichnung:
T1, Vorrunde: 15. Weggler Tamino; T2, Final: 6. Federspiel Corsin; T2, Vorrunde A: 5. Willi Jonas, 9. Casanova Fabian.

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ausführliche Resultate unter www.bulle2018.ch

 

Bildlegenden:
– Die von Andri Seglias geleiteten 23 Emser Tambouren erspielten sich am Eidgenössischen in Bulle den ausgezeichneten 6. Rang.
– Die vier Emser Kranzgewinner Tamino Weggler, Jonas Willi, Fabian Casanova und Corsin Federspiel

Fotos: Beat Wittwer

Emser Tambouren am Eidgenössischen in Bulle

Emser Tambouren am Eidgenössischen in Bulle

Emser Tambouren am Eidgenössischen in Bulle

 

Am nächsten Wochenende vom 29. Juni bis 1. Juli 2018 wird im Städtchen Bulle im freiburgischen Greyerzerland das 27. Eidgenössische Tambouren- und Pfeiferfest ausgetragen. Unter den rund 2500 Aktiven ist auch der bereits mehrfach erfolgreiche Tambourenverein Domat/Ems mit einer stattlichen Delegation vertreten.

Ab Freitagmittag spielen bereits 18 Emser Tambouren in fünf Kategorien der Einzelwettspiele um die begehrten Kranzauszeichnungen. Besondere Spannung bieten am Freitagabend ab 20 Uhr die Finale in den höchsten Kategorien der Senioren und Junioren.

Am Samstagmorgen verspricht der Sektionswettkampf der höchsten Kategorie S1 musikalischen Genuss. Bereits vier Mal konnten die Emser Tambouren den Meistertitel nach Hause bringen, nämlich 1974, 1978, 1994 und 1998. Am letzten „Eidgenössischen“ 2014 in Frauenfeld verpassten die Emser mit dem vierten Rang das Podest nur sehr knapp. Nach intensiver Vorbereitung treten nun 24 Tambouren unter der Leitung von Andri Seglias mit neuem Repertoire zum Wettspiel an. Die drei anspruchsvollen Kompositionen Parampampoli, Happy Landing und Intus wurden alle vom mehrfachen Schweizer Meister und aktuellen Verbandspräsidenten Roman Lombriser komponiert. Bei verschiedenen öffentlichen Auftritten konnte man bereits erkennen, dass die „Schumbraders“ technisch und moralisch gerüstet sind. Und wenn der letzte Schnee am Dreibündenstein verschwunden ist, stehen die Vorzeichen definitiv gut…

Auf ihre Rechnung kommen die Freundinnen und Freunde des Trommel- und Pfeifenspiels auch am Festumzug vom Sonntagmittag oder beim abendlichen „Gässeln“ in der Altstadt. Ob die Tambouren und Schlachtenbummler aus dem Bündnerland Grund zum Jubeln haben, stellt sich bei der Rangverkündigung am Sonntagnachmittag heraus.

Der Tambourenverein Domat/Ems wird am Sonntagabend, 1. Juli, um 21 Uhr wieder am Bahnhof Domat/Ems eintreffen. Nach dem Empfang und der traditionellen Runde durch das Dorf trifft man sich zum Ausklang im Mehrzwecksaal Tircal.

Auftritte der Emser Tambouren in Bulle:
Sektionswettspiel S1 am Samstag, 30. Juni: 11.13 Uhr, Jury 91 (Theatersaal Trétaux de chalamala), 11.43 Uhr, Jury 81 (Auditorium Schulhaus CO de la Gruyère), 12.13 Uhr, Jury 15 (Festzelt im Stadtzentrum).
Infos zum Fest unter www.bulle2018.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Emser Tambouren unter der Leitung von Andri Seglias sind für das Eidgenössische in Bulle gerüstet.

Text&Bild: Beat Wittwer